Information zu Kleinkläranlagen

„Kleinkläranlagen entsorgen in der Regel das Abwasser eines einzelnen Anwesens; sie sind definiert als Kläranlagen, in denen maximal acht Kubikmeter Abwasser pro Tag behandelt werden. Das entspricht dem Abwasseranfall von bis zu 50 Einwohnern“, heißt es beim Bayerischen Staatsministerium für Landesentwicklung und Umweltfragen.

Vorhandene Kleinkläranlagen sind oft lediglich Ein- oder Mehrkammergruben, in denen das Abwasser nur mechanisch behandelt wird. Sie belasten gerade kleine Fließgewässer in nicht geringem Umfang. Im Zusammenhang mit den Anforderungen der europäischen Wasserrahmenrichtlinie soll bis 2015 ein guter Zustand der Oberflächengewässer und des Grundwassers hergestellt werden. Um die Belastung des Wassers zu reduzieren, schreibt die Abwasserverordnung des Bundes (AbwV) seit dem 01. Aug. 2002 im Anhang 1 „Häusliches und kommunales Abwasser“ (aktuelle Fassung vom 17. Juni 2004) fest, dass Abwasser, das etwa aus Haushaltungen stammt und dessen Schädlichkeit „mittels biologischer Verfahren mit gleichem Erfolg wie bei häuslichem Abwasser verringert werden kann (kommunales Abwasser)“, an der Einleitungsstelle Werte der Größenklasse 1 (CSB maximal 150 mg/l, BSB5 maximal 40 mg/l) einzuhalten hat. Anders formuliert: Kleinkläranlagen, die nach biologischen Verfahren arbeiten, sind einzusetzen.

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